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- Abfallfreie Wasserenthärtung - |
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| Abfallfreie Wasserenthärtung | ||||||||||||||
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| Zur Entfernung der härtebildenen Calcium- und Magnesiumverbindungen
aus Trink- und Brauchwasser können verschiedene Verfahren genutzt werden. Ein häufig eingesetztes Verfahren für die
Wasserenthärtung ist der Ionenaustausch. In der Standardtechnologie läuft das Wasser durch eine Schüttung des Ionenaustauschers in seiner Na-Form mit einer linearen Geschwindigkeit von 5 bis 30 m/h, wobei die härtebildenen Kationen gegen die Na-Ionen des Ionenaustauschers ausgetauscht werden. Ist der Ionenaustauscher beladen, wird er mit 5 bis 10 % Kochsalzlösung regeneriert. Die wesentlichen Nachteile dieser Technologie bestehen in:
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| Bei der Regenerierung werden die schwerlöslichen Sulfate der Härtebildner ausgefällt. Die Niederschlagsbildung erfolgt in einem nachgeschalteten Absetzbehälter. Im Verlauf von 20 bis 30 min erhält man im Absetzbehälter eine klare Lösung, die wieder für die Regenerierung eingesetzt werden kann. | ||||||||||||||
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| Trinkwasserreinigung | ||||||||||||||
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RGS-Polymere werden als regenerierbare Filter für die Trinkwassergewinnung im Haushalt
eingesetzt. Dabei wird das Wasser durch die kombinierte Ionenaustausch-Adsorptions-Filtrationswirkung von Schwebstoffen sowie von Eisen, Blei, Chrom, Zink, Kupfer, Aluminium
und anderen Metallen gereinigt. Darüber hinaus werden auch organische Verunreinigungen und Bakterien abgetrennt.
Der realisierbare Durchsatz für einen Standardfilter mit einem Polymervolumen von 0.6 l beträgt 400 l/h. Die Regenerierung kann unter Haushaltsbedingungen in einfachster Weise mit Kochsalzlösung erfolgen. |
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| Reinigung wässriger Lösungen von gelösten und emulgierten Organika | ||||||||||||||
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| Die Belastung von Abwasser mit emulgierten und gelösten organischen Stoffen stellt
ein großes Umweltproblem dar. Für die Sorption organischer Wasserinhaltstoffe sowie die Zerstörung von Emulsionen
wurden RGS-Polymere synthetisiert, die in ihrer Struktur Gruppierungen oleophiler Natur enthalten. Diese können in Wasser gelöste und
emulgierte organische Stoffe, wie Fette, Öle, Erdölprodukte und oberflächenaktive Substanzen aufnehmen. Dabei stören weder gelöste
Salze noch Säuren. Die Regenerierung der RGS-Polymere erfolgt durch Belüften mit Druckluft oder mit Wasserdampf
im Gegenstrom aber auch durch Extraktion mit organischen Lösungsmitteln,wie niedermolekulare Alkohole und Ketone.
Bei der Extraktion der emulgierten Organika werden zwei Arbeitsweisen unterschieden, die beide an den RGS-Polymeren Typ 8 durchgeführt werden können:
Adsorptionsregime (Entfernung der organischen Stoffe durch deren Anlagerung an der inneren Oberfläche der RGS-Polymere): Die organischen Bestandteile des Wassers werden am Polymer bis zum Erreichen der Sättigungskapazität adsorbiert. Bei diesem Adsorptionsregime wird der Filter mit Wasserdampf regeneriert. Dies kann zyklisch wiederholt werden. Der Gehalt an organischen Stoffen kann im Adsorptionsregime auf Werte unter 0,1 mg/l gesenkt werden. Koaleszenzregime (Koaleszenz an der Oberfläche des Festbettfiltermaterials durch Zerstörung der Mikrotropfen der Emulsion und Bildung großer Tropfen bzw. einer geschlossenen organischen Phase): Nach der Sättigung der RGS-Polymere mit dem organischen Stoff wird die Emulsion am Polymer praktisch sofort in eine wässrige und eine organische Phase gespalten.Der Restgehalt an organischen Stoffen in der wässrigen Phase bzw. der Wassergehalt in der organischen Phase hängt von den Löslichkeiten ab. Für das Koaleszenzregime ist keine Regenerierung mit Wasserdampf erforderlich. |
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